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„Jugend begegnet Jugend – Workcamp in Tansania“ Empfehlung

Vor knapp zwei Jahren kamen drei Jugendliche unserer Gemeinde auf Pfarrer Astery Mushi zu und fragten ihn wie es denn in seinem Heimatland aussehe. Sie fragten ihn, ob er nicht mal mit ihnen eine Reise dorthin unternehmen wolle. So entstand aus einem Witz die Idee zu dem nun beendeten Workcamp in Tanzania.

Schnell hatten wir viele Vorstellungen und Ideen, was wir jedoch noch brauchten war die Zustimmung des Hauptleitenden Pfarrers, Jugendliche die Interesse an solch einem Projekt haben und natürlich die finanzielle Grundlage, um die Kosten, ins besondere die Materialkosten, decken zu können.

Im Juni 2013 haben wir mit der intensiven Planung für das Projekt begonnen, wir entschieden uns für den Namen „Jugend begegnet Jugend – Workcamp in Tansania“

Das ganze Jahr hatten wir einige Aktivitäten, durch die wir Gelder und Spenden gesammelt haben. Unsere Teilnehmer haben bei Geburtstagen die Bedienung übernommen, alten Menschen im Garten und im Haus geholfen, wir organisierten einen Sponsorenlauf für das Projekt, waren Martinssingen und ähnliches…

Jeden Monat hatten wir ein Treffen mit allen Jugendlichen um sie auf die Fahrt Vorzubereitung. Für alle war es das erste mal in Afrika, für einige auch das erste mal außerhalb Europas. Themen waren zum Beispiel die Kulturen, die Lebensweisen, die Religion, die Sprache, der geschichtliche Hintergrund des Landes, etc.

Nach mehr als einem Jahr der Vorbereitung waren wir dann nun in diesem August für 3 Wochen in Tansania um das Land, die Menschen, die Lebensweisen und Kulturen kennen zu lernen und um in zwei verschiedenen Schulen durch unsere Arbeit ein kleines Stück zu helfen und zu verbessern.

Unser erstes Projekt war die Kirua Rombo Primary School, eine Grundschule am Fuße des Kilimanjaro. Dort haben wir den Dorfalltag miterleben können, so waren wir z.B. auf dem wöchentlichen Markt und besuchten mit den Einheimischen die Sonntagsmesse. Unsere Arbeit vor Ort bestand darin, die schon seit langem dringend benötigten neuen Schulgebäude zunächst Weiß zu streichen und dies dann noch durch verschiedene Dinge zu ergänzen wie z.B. das Alphabet, das Ein-mal-eins, den menschlichen Körper, die Weltkarte und ähnliches. So war der Umzug von den alten zu den neuen Klassenräumen schneller möglich und die Schüler haben nun ein schönes Lernumfeld.


Unser zweites Projekt war die Star High School in Mbuguni, in der Nähe von Arusha. Das ist eine weiterführende Schule, welche als Internat geführt wird. Diese ist relativ einsam gelegen und somit haben wir unsere Zeit dort ähnlich verbracht, wie die Schüler dort das ganze Jahr verbringen. Beten-Lernen-Arbeiten-Freizeit. Zur Zeit wird die Schule von ca. 500 Schülerinnen und Schülern besucht, um zu ermöglichen, dass mehr Kinder und Jugendliche aufgenommen werden können haben wir dabei geholfen weitere Betten zu lackieren und aufzubauen. Außerdem haben wir den vorhandenen Basketballkorb repariert, das Volleyballfeld wieder sichtbar gemacht und auch bei der Tomatenernte geholfen.


Nach 2 Wochen Arbeit und Anstrengung wollten wir ein wenig Urlaubsgefühl vermitteln, so haben wir zum Ende hin eine 4-tägige Safari durch verschiedene Nationalparks gemacht um die Schönheit der Landschaft und der Tiere wahrnehmen zu können. Dieses Gefühl von Freiheit und die Vollkommenheit der Natur haben die Jugendlichen sehr beeindruckt, dennoch haben viele unserer Jugendliche nach ein wenig Zeit zur Reflektion formuliert, dass die Safari eine unvergessliche Sache sei, aber die Begegnungen abseits des Tourismus, mit den Menschen im Dorf und den Kindern und Jugendlichen der Schulen wesentlich bedeutsamer waren.


Wir sind wieder zurück und nun geht uns die Frage durch den Kopf in wie fern wir diese angefangenen Projekte weiter unterstützen und begleiten können. Das wir jedoch überhaupt so viel erreichen und verändern konnten haben wir unseren Sponsoren zu verdanken, so auch dem Erzbistum Köln der Abteilung Weltmission, welche uns durch ihre finanzielle Hilfe wunderbar Unterstützt hat!

Im Name aller beteiligten, der Jugendlichen unsere Gemeinde und unserer Projektpartner in Tansania, sagen wir HERZLICHEN DANK!
Caroline Jankowski und Marianne Arndt

 

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